„Energiewende darf vor Ort nicht ausgebremst werden“

Mohring und Gottweiss: „Trockenheit und Borkenkäfer haben Erträge von Jahrzehnten vernichtet“

Bei der Bearbeitung von „Solar Invest“-Anträgen ist ein erheblicher Antragsstau entstanden, der die Energiewende vor Ort auszubremsen droht“ kritisiert der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Gottweiss. Der Überhang aus dem letzten Jahr beträgt 900 Anträge und konnte bis heute nicht abgearbeitet werden. 194 Antragsteller aus dem letzten Jahr warten nach wie vor auf die Bescheidung ihres Antrags. Auch die knapp tausend Anträge, die in diesem Jahr bereits gestellt wurden, hängen in der Warteschleife.

„Für die Bauherren ist diese Hinhaltetaktik eine Katastrophe“, betont Gottweiss. In vielen Fällen sei die geförderte Photovoltaikanlage in ein größeres Bauvorhaben eingebunden. Zeitpläne und Abläufe kämen so ins Stocken. „Die Energiewende kann nur vor Ort zum Erfolg geführt werden. Anstatt Bauherren an der langen Hand verhungern zu lassen, sollte der Zuspruch zum Förderprogramm Ansporn für eine zügige Bearbeitung sein“, so Gottweiss abschließend.

Mit dem Programm „Solar Invest“ sollen Investitionen in die nachhaltige Erzeugung von Strom und Wärme aus Solarenergie gefördert werden. Auch die Beratung und die Entwicklung von tragfähigen Konzepten zur Vorbereitung einer Investition werden gefördert.