Gottweiss macht Mäuseplage zum Thema im Landtag
Zaubitzer

Gottweiss macht Mäuseplage zum Thema im Landtag

Der hiesige Wahlkreisabgeordnete Thomas Gottweiss (CDU) hat einen Fragenkatalog mit 30 Fragen zur Mäuseplage im Weimarer Land an die Landesregierung gestellt. „Unsere Landwirte haben ein dramatisches Problem mit existenziellem Ausmaß. Da geht es nicht, dass die Landesregierung sich einfach wegduckt“, erklärt Gottweiss. Daher habe er das parlamentarische Mittel der Kleinen Anfrage genutzt, um der Landesregierung auf den Zahn zu fühlen.

„Ich kann den Frust der Landwirte absolut nachvollziehen“, so Gottweiss weiter. „Es kann doch nicht sein, dass großflächig Vorkommensgebiete des Hamsters ausgewiesen werden, ohne dass es dort aktuelle Nachweise des Nagers gibt. Erst beteiligt man die ansässigen Bauern gar nicht, jetzt müssen diese hilflos dabei zuschauen, wie ihre Ernte durch Feldmäuse vernichtet wird.“

Es gibt gute Gründe, den Einsatz von chemischen Mitteln zur Bekämpfung von Nagetieren auf dem Feld einzuschränken - daran möchte auch niemand rütteln. Aber in Jahren mit extremen Mäuseplagen muss es möglich sein, die Bestände der Landwirte zu schützen. Bei einem sachkundigen Einsatz im Sinne einer guten fachlichen Anwendung ist dies möglich, ohne Nichtzielorganismen zu schädigen.

Gottweiss fordert daher den Landwirtschaftsminister auf, sich für eine Notfallzulassung einzusetzen. „Die Schäden in der aktuellen Ernte sind da. Unsere Bauern brauchen jetzt eine schnelle, unbürokratische Hilfe, um wenigstens die Neuaussaat 2020 wirkungsvoll schützen zu können“, so Gottweiss abschließend.