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Gottweiss fordert frühere Öffnung der Musikschulen

Gottweiss fordert frühere Öffnung der Musikschulen

Der Vorsitzende des Zweckverbandes Musikschule „Johann Nepomuk Hummel“ Weimar und hiesige Landtagsabgeordnete Thomas Gottweiss fordert eine Öffnung der Musikschulen für den Einzelunterricht bereits zum 27. April 2020. Die neue Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus des Freistaates Thüringen sieht hingegen vor, dass Musikschulen mindestens bis 6. Mai 2020 geschlossen bleiben.

„Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Bibliotheken und Museen zeitnah wieder geöffnet werden, aber Einzelunterricht an Musikschulen auf unbestimmte Zeit nicht möglich sein soll“, so Gottweiss. Immerhin würden auch die Abiturjahrgänge in den Gymnasien bereits ab 27. April wieder in Gruppen unterrichtet. Da sei es unverständlich warum der Einzelunterricht an Musikschulen, der 85 % des Angebotes ausmachen würde, nicht möglich sei. „Es versteht sich von selbst, dass Hygiene- und Abstandsregelungen dabei selbstverständlich eingehalten werden sollten. Dies ist für Einzelunterricht unkompliziert zu realisieren“, betont Gottweiss.

Dabei sei es nachvollziehbar, dass Gruppenangebote der Musikschulen, wie Ensembleunterricht, Musikalische Früherziehung oder Musiktheorie zunächst nicht starten dürften. Gottweiss wird sich über die CDU-Landtagsfraktion dafür einsetzen, bei der Landesregierung eine zeitnahe Änderung der entsprechenden Verordnung einzufordern.

„Gerade in Zeiten von geschlossenen Schulen und Spielplätzen ist es wichtig, diejenigen Angebote der Freizeitgestaltung wieder zu ermöglichen, bei denen die Einhaltung von Hygieneregeln einfach realisiert werden kann. So könnte auch die vielerorts angespannte Situation in den Familien entlastet werden“, hebt Gottweiss hervor. Diesen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag würde auch die Musikschule „Johann Nepomuk Hummel“ an den Standorten Apolda und Weimar gern zeitnah wieder aufnehmen.